WAS IHRE KRANKENVERSICHERUNG BEZAHLT   

- Fakten zum Auslands-Rücktransport im Notfall -

      

Gesetzliche Krankenkassen

… können für diesen Fall keine Absicherung bieten!

Egal wie gut Ihre gesetzliche Krankenkasse ist oder wie zufrieden Sie mit Ihr sind:

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen – laut Urteil des Bundessozialgerichtes - die Kosten für eine Rückholung nicht!
 

Urteil des Bundessozialgerichtes Kassel vom 10.10.1978 ( AZ: 3 RK 75/77)

Selbst bei akuter Lebensgefahr brauchen die gesetzlichen Krankenkassen keine Rücktransportkosten für verletzte oder erkrankte Urlauber zu zahlen.

Begründung:

Da nicht jeder ins Ausland in den Urlaub fährt, können Kosten für Rücktransporte der Solidargemeinschaft nicht aufgebürdet werden. Wer sich einen Auslandsurlaub leisten kann, kann sich auch entsprechend absichern.

Auch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland weist in seinen Reisehinweisen auf dieses Verbot der Übernahme von Rücktransportkosten hin (z.B. Reisehinweise Schweiz: "Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung (gem. Rücktransport) nicht anbieten")

     

 

Privat versicherte Beamte

Sollten auf jeden Fall für den Notfall privat vorsorgen: Die Beihilfe übernimmt grundsätzlich keine Kosten für den Rücktransport!

    

Privat Krankenversicherte

Auch für privat Krankenversicherte ist eine zusätzliche private Absicherung oft sinnvoll, da nicht in jedem Versicherungsvertrag der medizinisch notwendige Rücktransport nach Hause im Krankheitsfall eingeschlossen ist!

Auch gelten nicht alle privaten Krankenversicherungen im Ausland, manche beschränken den Schutz auf Europa, die meisten versichern nur Auslandsaufenthalte von bis zu drei Monaten. Sollte diese in Ihrer privaten Krankenversicherung eingeschlossen sein, so ist dies kein Grund nicht zusätzlich auch privat vorzusorgen!

Jede Leistung Ihrer privaten Krankenkasse betrifft auch Ihre Jahres-Rückvergütung!